Woche 7: Schulabschluss, Bengalkatzen und Shinto Hochzeit

16. November 2016

Übermorgen ist mein letzter Schultag, deswegen habe ich heute angefangen meine “Abschlussrede” zu schreiben. Die Rede ist sozusagen unser Abschlusstest und muss nur ca. 5 Minuten lang sein. Wir sollen erzählen, seit wann wir Interesse an Japan haben und wie es dazu kam.
Morgen üben wir es in der Schule nochmal und holen uns Kritik von dem Lehrer und am Freitag wird es vorgetragen.

17. November 2016

Ein kurzer Ausschnitt aus meinem Weg von der Bahn nach Hause.

Meine Rede ist jetzt fertig überarbeitet und ich muss sie nur noch auswendig lernen. Easy peasy

18. November 2016

Ich habe die Rede hinter mich gebracht und damit auch den gesamten Japanischkurs. Es ging alles so schnell voran und wir haben so viel in so kurzer Zeit gelernt, dass ich nicht weiß, ob ich mir alles merken kann, bzw. auch alles anwenden kann. Aber ich gebe mein Bestes.

In den nächsten Kurs werde ich nicht gehen, weil dieser immer Mittags bis Nachmittags ist und so dann den ganzen Tag in zwei teilt, was blöd für eventuelle Jobs ist.

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Mein Zertifikat

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Und mein Zertifikat.
Könnte besser sein, aber ist schon okay. Ich habe 3 Tage gefehlt, weil ich an zwei Tagen umziehen musste und die Check-Out-Zeit immer genau in meiner Schulzeit lag. Aber Shōganai, wie der Japaner sagen würde – da kann man nichts machen.

19. November 2016

Morgen kommt Gina. Allerdings kommt sie mitten in der Nacht an und obwohl Tokyo niemals schläft, schlafen die Bahnen doch. Das bedeutet, dass ab ca. 1 Uhr nachts bis 5 Uhr morgens keine Bahnen fahren. Warum das so ist, weiß hier auch keiner. Vielleicht ist die letzte Bahn eine zu beliebte Ausrede um den Nomikai zu entkommen, als dass sie es ändern würden. Nomikai sind Trinkpartys, auf die die Angestellten nach der Arbeit zusammen gehen. Nach der Arbeit darf man also trotzdem noch weiterhin Zeit mit seinen Arbeitskollegen verbringen. Juhuu. Aber zum Glück gibt es ja die letzte Bahn, die man erwischen muss und deshalb nicht so lange bleiben kann.

Zurück zum eigentlichen Thema. Gina kommt mitten in der Nacht in Tokyo an und vom Flughafen aus gibt es keinen Shuttle zu mir nach Hause, sondern nur nach Shibuya. Deshalb warte ich in Shibuya auf sie und wir verbringen zusammen die Nacht hier, bis die erste Bahn wieder fährt.

Damit mir nicht so langweilig ist, habe ich einen Freund zum warten mitgenommen, der auch noch einen Freund mitgenommen hat.
Der kommt aus Russland und lebt schon 2 Jahre in Tokyo. Er ist auch immer auf alle möglichen Situationen vorbereitet, denn als ich gefragt habe, ob jemand eine Powerbank hat, hat er das hier rausgeholt:

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Powerbank, Kabel, Adapter, Taschenrechner etc. pp.

Und das hat er immer dabei.

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20. November 2016

Gina ist da und hat zum Glück keinen Jetlag, weil sie ja aus Peking gekommen ist.

Heute sind wir nach Yokohama gefahren, weil dort mein liebstes Sushirestaurant ist und Gina gerne Sushi essen wollte.

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Weihnachtsstimmung (abgesehen davon, dass der Herbst hier gerade erst anfängt)

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Bevor wir Sushi gegessen sind, sind wir hoch auf den Landmark Tower gefahren und haben uns Yokohama von oben angeguckt

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Und dann gabs Sushi

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21. November 2016

Als erstes ging es heute, im Tageslicht, nach Shibuya.

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Neben Sushi ist Ramen wohl das typischste japanische Gericht, also haben wir heute Ramen gegessen, waren ein bisschen shoppen in Shibuya 109 und sind dann weiter nach Harajuku gefahren um noch mehr zu shoppen.

In Harajuku sind wir in ein Bengalkatzencafé gegangen.

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Das war ganz anders, als das andere Katzencafé in dem ich war. Es war weniger Café und viel mehr ein Abenteuerspielplatz für die Katzen. Die Katzen waren auch viel aufgeweckter und nur ein paar haben geschlafen. Der Rest ist rumgerannt.

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Eine Katze mochte meine Einkaufstüte wohl ganz besonders und hat sich dort ständig reingelegt. Ich hätte sie auch gerne mitgenommen.

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“Sieh es dir an Simba, das ist unser Königreich. Alles was das Licht berührt.” – Mufasa, 1994

Und wenn man schon mal in Harajuku ist, dann muss man auch Purikura machen.

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22. November 2016

Heute sind wir nach Kamakura gefahren, was nicht weit von Tokyo entfernt ist und als Klein-Kyoto beschrieben wird. Hier gibt es auch viele Tempel und Schreine und man kann das traditionelle Japan ein bisschen besser kennen lernen, als in Tokyo.

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Herbstfarben ❤

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Hier gibt es, genau wie in Kyoto, auch viele Mädchen im Kimono

Wir hatten riesiges Glück und konnten eine traditionelle Shinto Hochzeit mitangucken. Wirklich sehr beeindruckend.

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Wunderschön

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Wir wollten eigentlich auch noch die Buddha-Statue angucken, aber leider waren wir zu spät.

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Gina hat sich in den kurzen zwei Tagen schon gut an Japan angepasst und schläft in der Bahn 🙂

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