Woche 9: Behördenpost, Sashimi und Schlittschuhlaufen

30. November 2016

Ich bin heute wieder in ein Café gegangen um meine Japanischmaterialien noch einmal durchzugehen und habe später noch Wäsche gewaschen. Ansonsten war der Tag relativ ereignislos.

1. Dezember 2016

Heute habe ich einen Brief vom Ortsamt bekommen.

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In dem Brief waren gefühlte 300 Zettel mit gefühlten 25000 Zeichen drauf, die ich alle nicht kenne. Ich habe keine Ahnung, was ich jetzt mit dem Brief machen soll. Wahrscheinlich geht es um die Krankenversicherung oder um die Pension?

Ich werde mal einen meiner japanischen Freunde danach fragen…

Gruselig…

Am Abend bin ich noch mit einem Freund essen gegangen.

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Wir haben Sashimi gegessen. Das ist roher Fisch. Im Grunde ist es das gleiche, wie Nigiri Sushi, nur ohne Reis und er ist etwas anders geschnitten. Sashimi wird hier sehr oft gegessen, ich würde sogar sagen, vielleicht mehr als Sushi. Generell wird Sushi hier aber auch anders gegessen als in Deutschland. Maki, die wir ja hauptsächlich essen, wenn wir Sushi essen, gibt es hier eher weniger und stattdessen wird größtenteils Nigiri Sushi gegessen.

Und noch ein random fact: Man soll den Fisch in die Sojasauce tauchen, nicht den Reis. Man dreht das Nigiri Sushi also um.

Auch Sashimi wird mit Sojasauce gegessen.

2. Dezember 2016

Heute bin ich zum ersten Mal zu unserem Donki hier in Omori gegangen. Da gibt es nicht nur sehr viel Kosmetik und Elekrokram, sondern auch sehr viele Süßigkeiten. Zum Teil die merkwürdigen japanischen, wie getrocknete Tintenfische, aber auch importierte aus anderen Ländern.

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Es gibt auch deutsche Süßigkeiten und natürlich gab es auch ein ganzes Regal voll Haribo.

3. Dezember 2016

Heute bin ich mit meinen Mitbewohnerinnen Jazmin und Jiyeong nach Yokohama zum Schlittschuhlaufen gefahren.

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Jiyeong ist zum ersten Mal Schlittschuh gefahren, aber Jazmin konnte gut fahren. Und natürlich gab es auch ein paar Japaner auf dem Eis, die perfekt fahren konnten. Ich glaube, wenn die Japaner ein Hobby anfangen, üben sie es auch bis zur Perfektion aus. Wenn sie Judo machen, dann auch bis zum schwarzen Gürtel, wenn sie Klavier spielen, geben sie auch gleich Konzerte und wenn sie Schlittschuh fahren, können sie auch gleich 5 Pirouetten in der Luft machen.

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Vor der Schlittschuhbahn gab es auch einen Weihnachtsmarkt, der den deutschen sehr geähnelt hat. Wir hatten aber leider keine Zeit ihn uns richtig anzugucken.
Hier haben wir auch zufällig Baj und seinen Freund getroffen. Da wohnt man schon in Tokyo, wo man auf Grund der Menge an Menschen kaum eine Chance hat, jemanden zufällig zu treffen, und fährt dann auch noch in eine andere Stadt, und trifft trotzdem Freunde..

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In Minatomirai (Minato heißt übrigens Hafen auf Japanisch) haben wir uns wieder das Riesenrad angeguckt, das immer verschiedene Muster zeigt. Da könnte ich stundenlang zugucken.

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Ich mag Yokohama. Yokohama ist nach Tokyo die zweitgrößte japanische Stadt und gehört zum Ballungsraum von Tokyo. Viele meiner japanischen Freunde sagen, dass Yokohama ihre Lieblingsstadt ist.

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Danach sind wir nach China-Town gefahren und haben dort etwas gegessen.

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Es war All-You-Can-Eat, also haben wir eine Menge bestellt.

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Jazmin hatte sich Ente bestellt und eine gebratene Ente erwartet. So wie auf dem Bild im Hintergrund. Allerdings hat sie nur ein kleines Stück Haut bekommen, so wie das kleine Stück auf dem Bild, das abgeschnitten wird. Naja, eigentlich noch kleiner als auf dem Bild. Wir haben zuerst gar nicht verstanden, was das auf dem Teller sein soll, bis die Bedienung uns gesagt hat, dass das die “Ente” ist.
Danke..

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Anschließend sind wir noch auf die Dachterasse eines Hauses gefahren, auf dem es einen Park gibt wo im Moment Illuminations sind.

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Jiyeong und Jazmin

Es war wirklich schön gemacht und obwohl es noch keine Wintertemperaturen gibt, konnte ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommen.

4. Dezember 2016

Ich bin heute in einen Bücherladen gegangen und habe mir Harry Potter auf Japanisch gekauft.

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Mein Ziel ist es, das Buch bis zum Ende meiner Zeit hier durchzulesen.

Ich habe heute schon versucht anzufangen und bin ca. eine Seite weit gekommen. Das Buch hat über 300 Seiten, also wenn ich in dem Tempo weitermache, sollte es nur ca. ein Jahr dauern.

5. Dezember 2016

Heute habe ich mich mit einem Sprachaustauschpartner getroffen. Ich hoffe, dass ich mein Japanisch so etwas verbessern kann, bzw. es überhaupt erstmal benutzen kann. Ich habe nämlich das Gefühl, dass ich das meiste, was ich lerne, kaum anwende. Die Ausdrücke kommen mir einfach noch nicht natürlich in den Kopf. Aber das wird schon noch besser werden. Hoffe ich.

6. Dezember

Ich versuche schöne Cafés um Omori herum zu finden, damit ich nicht immer Bahntickets bezahlen muss.

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Das Café in dem ich heute gelernt habe war schön, aber leider hatte es ein WLAN. Das ist meistens das Problem. Cafés, die WLAN haben, sind meistens Starbucks oder andere amerikanische Ketten. Ich würde aber lieber in kleinere, privatere Cafés gehen.

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