Woche 16: Tokyo Tower, Abschied vom Kindergarten und meine neue Mitbewohnerin

18. Januar 2017

Heute war ich in einem französischen Restaurant essen.

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Alles war super schön zurecht gemacht.

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Hier waren verschiedene Gemüsesorten in kleine Würfel geschnitten. Man hat auch eine Karte dazu bekommen, auf der man sehen konnte welches Gemüse an welcher Stelle liegt.

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Nachtisch.

Ich hab mich gefreut mal wieder Gemüse zu essen. Hier gibt es komischerweise kaum Gemüse. Obwohl alle immer denken, japanisches Essen sei so gesund, ist hier total viel frittiert und das meiste Essen besteht nur aus Fleisch bzw. Fisch und Reis. Und vielleicht ab und zu eine Viertel Kartoffel dazu, oder eine Achtel Karotte. Ingwer gibt es natürlich auch häufiger mal, aber so richtig viel Gemüse, wie wir es in Deutschland oft essen, gibt es eigentlich nie.

Salat wird hier auch nicht als Mahlzeit angesehen, sondern als Beilage. Einmal war ich in einem Restaurant und wollte einen Salat bestellen und meine Begleitung hat erstmal gewartet, bis ich sage, was ich noch will und war dann ganz verstört, als ich meinte ich wolle nur einen Salat essen. Das gibts hier einfach nicht. Die großen Salate, die ich für eine Mahlzeit gehalten hätte, sind einfach die Salate, die man sich dann mit allen teilt.

19. Januar 2017

Heute habe ich mich zum ersten Mal im japanischen Fernsehen gesehen. Bzw. auf der Website von dem Fernsehsender. Meine Agentin hatte mir schon ein Foto geschickt, als sie es im Fernsehen gesehen hatte, aber ich habs verpasst. Es ging um dieses Shooting. Jetzt darf ich auch öffentlich darüber schreiben.

Subeen ging es heute nicht so gut und sie ist nicht zur Arbeit gegangen. Um sie ein bisschen aufzumuntern waren Chansol und ich den ganzen Tag bei ihr. Subeen ist sehr musikalisch. Sie kann nicht nur gut singen, sondern auch Gitarre, Ukulele und Klavier spielen. Chansol kann auch Klavier spielen und er hat in seinem Zimmer ein ein- bzw. aufrollbares Keyboard. Das hat er hoch gebracht und wir haben ein bisschen Keyboard gespielt.

20. Januar 2017

Ich wollte heute ein Bankkonto eröffnen. Ich bin erst zu einer Bank in Shibuya gegangen, die dann meinte ich muss zu der Filiale gehen, die am nächsten an meinem Haus ist. Eine andere Bank hat mir gesagt, dass man nur ein Konto eröffnen kann, wenn man einen festen Arbeitsplatz hat und eine dritte Bank hat mir gesagt, dass ich kein Konto eröffnen darf, wenn ich nicht selbst so gut Japanisch sprechen kann, dass ich den Vertrag lesen und verstehen kann. Es darf mir auch keiner übersetzen, sondern ich muss es wirklich selbst lesen. Ich kann das natürlich nicht, also bin ich ohne Bankkonto wieder nach Hause gegangen.

21. Januar 2017

Heute ist Jiyeong uns besuchen gekommen. Sie hat noch den Extraschlüssel für ihr Zimmer gehabt, dass noch leer steht und konnte deshalb in ihr altes Zimmer gehen. Allerdings hat sie dann aus Versehen den Schlüssel zusammen mit allen ihren Sachen in dem Zimmer eingeschlossen.

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Jazmin und ich haben ca. zwei Stunden versucht die Tür irgendwie aufzukriegen. Mit Haarnadeln, Kreditkarten, anderen Key Cards und anderen Schlüsseln, wir haben sogar Youtube-Videos angeguckt, wie man am besten ein Schloss knackt, aber wir haben es einfach nicht hingekriegt.

Das Haus Management konnten wir ja auch nicht kontaktieren, weil Jiyeong ja offiziell gar nicht hätte da sein dürfen. Wir haben dann beschlossen bis zum nächsten Morgen zu warten, bis die Reinigungskraft kommt, die ja einen Schlüssel für alle Zimmer hat.

Später sind wir dann mit Subeen, Chansol und Jiyeong zum Tokyo Tower gefahren. Der Tokyo Tower hat verschiedene Muster, in denen er beleuchtet wird. Heute war das Muster “Diamond Veil”.

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Vor dem Tower ist ein ein Tunnel bzw. eine Alley, in der man schöne Fotos machen kann.

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Natürlich waren wir auch oben.

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Wir vier, Chansol musste das Foto machen

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Wieder wir vier, Chansol musste wieder das Foto machen

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Immer wieder schön den Tokyo Tower zu sehen.

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Wir waren danach noch in einem Club. Subeen hat einfach geschlafen. Der Club war aber auch nicht besonders toll. Später sind wir dann alle zusammen mit dem Taxi nach Hause gefahren.

22. Januar 2017

Wir haben den Abend wieder alle zusammen mit Jazmin, Chansol, Subeen und mir in der Küche verbracht.

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Jazmin

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Chansol

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Subeen

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Ich

Ich bin echt froh, dass meine Mitbewohner alle so nett sind.

23. Januar 2017

Heute war mein letzter Tag in einer der Kleinkindergruppen.

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Zum Abschied haben sie mir “Twinkle Twinkle little Star” gesungen ❤

Super niedlich und am liebsten würde ich gar nicht gehen… Aber leider wäre ich, wenn ich geblieben wäre, nicht bei den kleinen Kindern geblieben, sondern müsste mit den Schulkindern arbeiten.

Am Abend haben wir unsere neue Mitbewohnerin Min Jung kennen gelernt und haben zusammen in der Küche ein bisschen Zeit verbracht.

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Min Jung

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Chansol war so vertieft in sein Handy, dass wir eine Bierdose auf seinem Kopf abstellen konnten.

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Und Subeen hat Min Jung ihre Perücke gezeigt.

24. Januar 2017

Heute hatte ich meinen letzten Tag in einer anderen Kleinkindergruppe. Diesmal waren es nur zwei Mädchen und auch die beiden haben mir ein Abschiedslied gesungen.
Ich werde sie vermissen. Die Leiterin meinte, dass die Kinder ungewöhnlich schnell Vertrauen zu mir gefasst haben. Ich weiß nicht, ob sie das zu jedem sagt, damit man sich gut fühlt, oder ob es wirklich stimmt, aber auch die Mutter von dem einen Mädchen war ganz überrascht, dass sie mit mir spricht und anscheinend hat sie auch Zuhause schon über mich gesprochen und gefragt wann sie mich wieder sieht T.T

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