Umzug, China Town und Monarch of London

12. Juni 2017

Heute habe ich endlich mal wieder etwas “deutsches” gegessen. Oder ist es italienisch? Etwas deutsches Italienisches?

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Jedenfalls haben meine Eltern es mir aus Deutschland mitgebracht ❤ Danke! Hat gut getan mal etwas anderes als koreanisches oder japanisches zu essen 🙂

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Am Abend bin ich mit Subeen dann aber doch nochmal in ein japanisches Restaurant gegangen. Wir wollten eigentlich nochmal in alle Restaurants hier um Omori rum gehen, bevor wir umziehen, aber ich glaube das schaffen wir nicht mehr.

13. Juni 2017

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Heute regnet es etwas. In den Nachrichten habe ich gehört, dass die Regenzeit angefangen hat.

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Bevor Subeen zur Arbeit gegangen ist, sind wir zusammen zum Ortsamt gefahren um uns von unserer alten Adresse abzumelden. Dann bekommt man ein Formular, das man mit zum neuen Ortsamt nehmen muss, damit man sich da anmelden kann.

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Heute war ein Maskottchen da. Ich weiß nicht, ob es das Maskottchen von Ota (die Stadt in der ich wohne), oder von einer Firma ist. Ist aber niedlich gewesen. Das Maskottchen hatte auch einen Mann im Anzug dabei, der bei jedem Foto sicher gestellt hat, dass die Schärpe auch ja gerade ist.

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Später hat es dann richtig angefangen zu regnen.

Naomi, die uns die Wohnung vermittelt hat, hat uns schon heute die Codes für die Türen geschickt, also haben wir beschlossen heute schon ein paar Koffer rüber zu bringen, damit wir nicht alles morgen machen müssen.

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Zum Glück liegt unsere neue Station auf der gleichen Linie wie die alte, so dass wir uns eine Tageskarte kaufen konnten. In Tokyo gibt es ja nicht nur ein Bahnunternehmen, sondern mehrere, wie zum Beispiel JR, Metro und Toei. Man kauft sich aber meistens eine Tageskarte nur von einem Unternehmen und kann dann den ganzen Tag mit diesen Bahnen fahren. Häufig steigt man aber von Keio nach JR und wieder Keio und dann Metro, oder ähnliches, und dann bräuchte man gleich drei Tageskarten bzw. eine Kombikarte, die dann gleich das dreifache kostet.
Wir haben aber nur 700 Yen bezahlt und sind 3 Mal gefahren. Eine Strecke hätte 270 Yen gekostet. Wir haben also ganze 110 Yen gespart.

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Wir hatten jeweils einen großen und einen kleinen Koffer und einen Rucksack mit.

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Unsere Hundefamilie hat schon einen Platz gefunden.

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Auf dem Rückweg waren die Koffer dann natürlich leer und es sah so aus als wäre Subeen super stark, als sie die Koffer mühelos die Treppen hochgetragen hat.

Als wir wieder Zuhause angekommen sind wollten wir eigentlich die Koffer wieder packen, sind aber einfach tot ins Bett gefallen.

14. Juni 2017

Heute morgen um 8:30 haben wir uns mit Chansol verabredet, der uns geholfen hat die nächsten Koffer in die Wohnung zu bringen. Das heißt, wir mussten umso früher aufstehen, weil wir die Koffer am Abend davor ja nicht mehr gepackt hatten.

Wir wollten versuchen diesmal alles mitzubekommen, aber die letzten Kleinigkeiten, haben einfach nicht mehr gepasst und Schuhe und Essen mussten wir auch später noch holen.

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Irgendwie haben wir es geschafft die Koffer zu packen und bewaffnet mit 6 Koffern und Rucksäcken, haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht.

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Chansol und Subeen unterwegs.

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Chansol sieht glücklich aus, obwohl er die schwersten Koffer hatte und unseretwegen früh aufstehen musste und das alles noch bevor er zur Arbeit musste. Vielen, vielen Dank Chansol! (Kann er eh nicht lesen…)

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In unserer “Pause” zum “Erholen” vom Kofferschleppen, sind wir dann in unser neues Ortsamt gefahren um uns umzumelden.

Da es bestimmt verboten ist da zu fotografieren, habe ich die Gesichter mal zensiert.

Das Ortsamt war viel, viel kleiner als das in Ota. Ich weiß aber auch nicht, ob es das offizielle, große war, oder nur ein kleiner Ableger. Ota ist allerdings auch die größte Stadt in Tokyo, also haben sie vielleicht auch einfach ein sehr großes Ortsamt.

Danach hatte ich einen Job, diesmal war es nur eine Sprachaufnahme für ein Schülerbuch. Ich musste auf deutsch zwei Sätze sagen und dann war ich schon fertig. Das ganze hat nur 5 Minuten gedauert, wird aber wie ein ganzer Tag bezahlt.

Und dann gings schon wieder zur dritten und letzten Tour. Diesmal hat sich das Tagesticket gelohnt. Ich habe 430 Yen gespart. Sparfuchs 😀

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Zurück in der alten Wohnung haben wir den letzten Rest eingepackt. Hier ist mein Zimmer nochmal, unbelebt.

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Sieht so leer aus…

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Tschüss GG House, tschüss Ota-ku! War schön!

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Wir sind unterwegs noch zu einem Konbini gegangen um etwas zu essen zu kaufen und sie hatten drei Bücher im Angebot. Eins von Herman Hesse, Worte des Lebens, und eins von Nietzsche, die weltliche Weisheit. Natürlich auf Japanisch übersetzt. Das dritte war von einem französischen Autor.

In der Wohnung haben wir dann weiter ausgepackt und plötzlich hat es geklingelt. Merkwürdig, da ja noch gar keiner weiß, dass wir hier wohnen. Es war eine Frau von NHK. NHK ist das öffentlich rechtliche Fernsehen hier, dass jeder bezahlen muss. Wir mussten es vorher nicht bezahlen, weil das wahrscheinlich das Haus Management übernommen hat. Ich weiß nicht, ob unser derzeitiges Hausmanagement das diesmal auch übernimmt. Wir haben zwar einen Fernseher, gucken aber absolut kein Fernsehen, schon gar nicht das öffentlich rechtliche. Das verstehe ich sowieso nicht und Subeen hat kein Interesse. Wir gucken sowieso immer Netflix. Ich hätte also kein Problem damit den Fernseher wegzugeben um nicht für etwas bezahlen zu müssen, was wir nicht benutzen.
Im Internet wird gesagt, dass viele nicht bezahlen, obwohl sie einen Fernseher haben und es keine Bestrafung dafür gibt, wenn man nicht bezahlt. Ich weiß nicht nicht wie wir das handhaben. Unsere Ansprechpartnerin beim Haus Management meinte wir sollen es einfach ignorieren. Die NHK-Frau war aber sehr hartnäckig und hat ca. 30 Minuten lang auf Subeen eingeredet, dass sie doch jetzt bitte unterschreiben soll und den Vertrag abschließen soll. Später haben wir gelesen, dass man da kaum wieder rauskommt, wenn man einmal unterschrieben hat. Gut also, dass Subeen sich nicht kleinkriegen lassen hat. Ich hätte wahrscheinlich irgendwann einfach aus Verzweiflung unterschrieben, damit sie weggeht.

15. Juni 2017

Heute bin ich zum Büro vom GG House Management gefahren um meine und Subeens Key Card zurück zu geben. Das Ganze war nach 5 Minuten vorbei, so dass ich rechtzeitig nach Akihabara fahren konnte um mit Subeen in ihrer Mittagspause Mittag zu essen.

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Wir haben typisch japanisch gegessen.

Danach bin ich in einen 100 Yen Shop gegangen, um ein paar Boxen zu kaufen.

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Insgesamt habe ich 8 Stück gekauft, aber sie sind leider nicht so groß, wie ich gehofft hatte.

Ich habe dann versucht noch so viel wie möglich aufzuräumen und Plätze für meine Sachen zu finden. Das meiste ist jetzt unterm Bett, weil es alles Winterklamotten sind.

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Abends sind wir in ein chinesisches Restaurant gegangen, das hier gleich um die Ecke ist.
In der Gegend hier gibt es sooooo viele Restaurants und Cafés, ich will sie alle ausprobieren!

16. Juni 2017

Heute bin ich zur Schule gegangen und habe den nächsten Monat Unterricht gebucht. Wieder zwei mal die Woche. Ich kann fast nicht glauben, dass schon ein Monat rum ist.

Danach bin ich nach Akihabara gefahren um mich mit einem Schüler zu treffen und direkt im Anschluss daran hatte Subeen Schluss bei ihrer Arbeit und wir sind zusammen zum Karaoke gegangen.

Wir haben zum ersten mal beim Karaoke gegessen. Sie haben meistens ein Menü, aber bis jetzt haben wir immer eher woanders gegessen. Das Essen war okay, aber ich glaube nochmal würde ichs nicht machen. Dafür hatten wir All-you-can-drink.

17. Juni 2017

Heute morgen bin ich zum Glück relativ früh aufgewacht, um 7 Uhr. Samstags ist hier der Tag, wo der recyclebare Müll abgeholt wird. Recyclebares wird hier in 9 Kategorien getrennt. Pet Flaschen, Dosen, Zeitungen und Flyer, Magazine und Papier (Bücher gehen auch), Karton, Kartonboxen, Essenstabletts aus Styropor, Glasflaschen. Das alles wird natürlich nicht zusammen in eine Tüte getan, sondern in 9 verschiedene. Und das ist nur das Recyclebare. Am Montag und Donnerstag wird dann der brennbare Müll abgeholt und jeden zweiten Mittwoch der nicht-brennbare Müll… Puh…

Später habe ich mich dann mit Maina getroffen, die ich schon in Deutschland kennen gelernt habe. Es ist das erste Mal, dass wir uns in Japan gesehen haben und ich hab mich echt gefreut.

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Da sie in Yokohama wohnt, haben wir uns in Yokohama getroffen.

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Wir sind ein bisschen am Hafen spazieren gegangen. Da gibt es diese Holzkonstruktion, auf der man langgehen kann. Sieht sehr interessant aus, wie Wellen aus Holz.

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Das Wetter war fantastisch. Obwohl gerade Regenzeit ist, hat die Sonne gestrahlt wie verrückt und ich war in meiner schwarzen, langen Jeans etwas fehl am Platz.

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Später sind wir dann nach China-Town gegangen.

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Da haben wir uns Bubble Tea mit Tapioka geholt. Tapioka sind die Kugeln, die man unten im Tee sieht und ist glaube ich einfach nur Stärke und hat kaum einen eigenen Geschmack. Es ist aber ein interessantes Trinkerlebnis. Zwischendurch bekommt man immer eine der Kugeln, die man dann kauen kann.

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Die Einkaufsstraße in Yokohama. Zu diesem Zeitpunkt taten unsere Füße dann auch schon echt weh, weil wir ganz schön viel gelaufen sind. Also haben wir uns wieder auf in Richtung Zuhause gemacht.

18. Juni 2017

Heute wollte sich Subeen eine neue Perücke kaufen. Die alte sieht schon nicht mehr so schön aus. Deshalb sind wir in einen Perückengeschäft gefahren und sie hat ein paar anprobiert. Ich habe auch eine schwarze aufgesetzt und festgestellt, dass schwarze Haare echt nicht gut an mir aussehen.

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Wenn man eine Perücke kauft kann man in den Geschäft kostenlos Fotos machen.

Subeen hat sich diesmal eine Perücke mit sehr langen, welligen Haaren gekauft. Sieht gut aus, finde ich.

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Wir haben auch Purikura im Barbieautomaten gemacht.

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Danach sind wir weiter in ein Café gefahren, in das ich gehen wollte.

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Wir haben einen Joghurt-Smoothie gekauft, der hübsch aussah. Gut geschmeckt hat er aber nicht so. Aber ich hab ihn eh hauptsächlich aus Ästhetikgründen gekauft.

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Wir haben auch ein Einhorn Eis gegessen. Oder sollte ich Eishorn sagen? Höhö..

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Es war ein Eissandwich mit zwei Macaronhälften. Ich muss glaube ich nicht sagen, dass es gut geschmeckt hat, oder?

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Das Café hieß Monarch of London.

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Danach sind wir nur noch etwas essen und nach Hause gegangen.

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