Schuluniformen, gefrorene Getränke und Zuckerwatteeis

26. Juni 2017

Heute hatte ich einen freien Tag. Ich bin, mal wieder, mittags zu Subeens Firma gegangen und wir haben zusammen gegessen. Danach waren wir in einer Drogerie. Meine Haare sind mittlerweile wieder sooo blond, aber ich hätte sie gerne dunkler.

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Ich habe mir diese Haarfarbe gekauft, aber noch nicht benutzt. Meine Agentin meinte ich könnte mir die Haare jetzt färben, weil ich im Moment keine ausstehenden Jobs habe. Sobald ich aber einen Job habe, darf ich sie nicht mehr ändern. Ich habe extra eine dunklere Farbe gekauft, weil ich letztes Mal eine hatte, die nur ein kleines bisschen dunkler war als meine Haare und meine Haare waren nach dem färben heller.

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Auf dem Rückweg habe ich einige Schulkinder gesehen, die in den Schulbus gestiegen sind. Ich finde die so niedlich mit ihren Hüten und riesigen Neonrucksäcken 😀

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Am Abend wollten wir in das Katzencafé gehen, das bei uns um die Ecke ist, aber es hatte leider zu 😦

Aus Frust haben wir uns dann entschlossen nach Shin-Okubo zu fahren um koreanisches Chicken und Toppoki zu kaufen.

Shin-Okubo ist das Koreatown hier in Tokyo. Es gibt super viele K-Pop-Cafés, Samgyeopsal Restaurants, Toppoki, Chicken, Kosmetik, koreanische Supermärkte etc.

Wir haben erst in einem Laden Toppoki bestellt, das sollte 15 Minuten dauern, in der Wartezeit sind wir in den nächsten Laden gegangen und haben Chicken bestellt, was auch 15 Minuten dauern sollte und in der Wartezeit sind wir in einen Kosmetikladen gegangen.

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In Korea bekommt man immer, wenn man etwas kauft, noch eine Menge gratis Sachen dazu. Zum Glück haben sie diese Praxis auch mit nach Japan gebracht. Wir haben diesmal Getränke geschenkt bekommen.

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Das Chicken

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Und Toppoki, was hier nicht so gut aussieht wie es schmeckt. Wir gucken beim Essen immer irgendwelche Serien bei Netflix.

27. Juni 2017

Heute war ich in der Schule und auf dem Rückweg habe ich wieder ein Schulkind mit einer super süßen Schuluniform gesehen. Wenn ich die Kinder hier sehe, wünsche ich mir immer, selbst auch eine Schuluniform gehabt zu haben. Aber andererseits sind die Schuluniformen, die man aus Europa und den USA kennt ja alle nicht schön und so hätte unsere dann wahrscheinlich auch ausgesehen. Insofern ist es vielleicht doch gut, dass mir eine Uniform erspart geblieben ist.

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Es wird hier langsam ziemlich unerträglich heiß…

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Aber im Konbini verkaufen sie jetzt nicht nur gekühlte Getränke, sondern auch komplett gefrorene, so dass man immer den geschmolzenen Teil trinken kann und der noch gefrorene Teil das Getränk weiterhin kühlt. Perfekt für den Sommer.

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Am Abend haben Subeen und ich zusammen Minecraft gespielt.

28. Juni 2017

Heute war es bewölkt. Es hat zwar nicht geregnet, aber normalerweise ist hier fast immer blauer Himmel, so dass man den Unterschied zwischen Regenzeit und Nicht-Regenzeit doch gemerkt hat.

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Ein bisschen Regen würde aber schon gut tun.

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Mittags gabs endlich mal wieder Curry bei Coco Ichiban.

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Und abends war ich mit einem Freund in einem Café. Es war im 49. Stock, aber vom Café aus hat man davon nicht viel gesehen. wir hatten aber Ausblick auf einen Garten, der noch so etwas wie Weihnachtsbeleuchtung hatte. Aber wahrscheinlich ist es einfach Ganzjahresbeleuchtung. Sah aber hübsch aus.

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Gegessen haben wir Crêpe mit salted caramel. Oder ist es Galette? Galette ist ja die dunklere Version von Crêpes, die mit Buchweizenmehl gemacht wird. Ich glaube im Menü stand Galette, aber der Teig sieht für mich relativ hell aus. Aber ich bin kein Crêpe-/ bzw. Galetteexperte.

29. Juni 2017

Drei mal dürft ihr raten —— Richtig! Heute war ich wieder mit Subeen Mittag essen.

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Endlich mal wieder etwas mehr Gemüse.

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Am Abend hat Subeen Pizzaman und Famichiki mitgebracht. Pizzaman ist die Pizzaversion vom Nikuman, was sozusagen Fleisch im Hefebrötchen ist. Bei der Pizzaversion ist es dann kein Fleisch sondern Tomatensoße und Käse.

Famichiki ist ein gutes Beispiel für die japanische Abkürzungssucht. Aus Convenient wird Konbini, aus McDonalds wird Makku, aus Remote Control wird Rimokon, aus Starbucks wird Staba und aus Family Mart Chicken wird Famichiki. Es ist also einfach frittiertes Hühnchen, schmeckt aber unfassbar gut.

Am Abend waren wir bei einem Language Exchange Meetup. Gefunden habe ich das Event über die App Meetup. Da gibt es viele Gruppen zu unterschiedlichen Themen, die in regelmäßigen Abständen Meetups halten. Dieses Meetup ging um englischen und japanischen Sprachaustausch. Ich dachte es würden hauptsächlich Ausländer da sein, aber es war andersrum und es waren mehr Japaner da. Es gab drei Runden von jeweils 2 x 15 Minuten, in denen wir in Vierergruppen eingeteilt wurden und eine Hälfte der Zeit nur Englisch und die andere Hälfte nur Japanisch geredet haben.

Es hat Spaß gemacht, war aber auch ein bisschen anstrengend, weil ich in 2 von 3 Runden mit drei Japanern eingeteilt war, die dann alle auf mich eingeredet haben, was zwar eine gute Übung ist, aber auch ein bisschen einschüchternd.

30. Juni 2017

Heute war ich ziemlich busy. Ich hab mich gleich um 10 mit meinem ersten Schüler in Tokyo Station getroffen, dann um 12.30 mit dem nächsten Schüler bei meiner eigenen Station, danach gings weiter zur Schule von 14.00 bis 16.00 Uhr und um 18.00 Uhr habe ich mich mit einem Sprachaustauschpartner getroffen.

1. Juli 2017

Heute war ich eigentlich zu einer 4th of July BBQ Party von einem amerikanischen Freund eingeladen. Er hat am 4. Juli keine Zeit, weshalb er die Feier vorgeschoben hat. Ich hab auch zugesagt, aber dummerweise nicht gecheckt, wo es stattfinden soll. Kurz bevor ich dann losfahren wollte habe ich gesehen, dass der Weg zwei Stunden gedauert hätte, weil es außerhalb Tokyos war. Da ich aber vier Stunden später wieder einen Schüler hatte, hätte es sich nicht gelohnt und ich musste absagen.

So habe ich dann Subeen zum Friseur begleitet. Eigentlich wollte sie ihre Haare lang wachsen lassen, aber sie waren wohl zu nervig. Ich kanns verstehen. Bei der Hitze würde ich meine Haare auch gerne abschneiden lassen. Stattdessen habe ich in der Zeit in der Subeen sich die Haare hat schneiden lassen ein Treatment machen lassen. Treatments sind hier sehr üblich. Es ist eine Haarkur aber oft mit vielen verschiedenen Schritten und Produkten und es dauert auch dementsprechend lange. Bei mir waren es heute 3 Schritte und es hat 30 Minuten gedauert.

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Meine Haare hinterher. Ich weiß nicht ob man einen Unterschied sehen kann, aber man kann ihn fühlen.

Wir sind in Shibuya shoppen gegangen, weil wir beide gerade unser Gehalt bekommen haben und zumindest ich definitiv nicht fur den Sommer hier ausgerüstet bin. Im Moment ist auch Sommersale, was einen natürlich nochmal mehr dazu bewegt etwas zu kaufen. Ich habe mir zwei Hosen gekauft, zwei lange Cardigans, die hier gerade im Trend sind und ein Shirt.

Im Anschluss habe ich mich in Shibuya mit einem Schüler getroffen, der mich zum Sushi eingeladen hat, weil er letztes mal spontan abgesagt hatte.

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Der Sushi-Chef hat sich sehr viel Mühe gegeben und es war alles mal wieder super lecker. Diese Rollen fand ich aber besonders schön. Und im Gegensatz zum deutschen Sushi war gar kein Reis dabei.

Nach dem Essen war Subeen immer noch in Shibuya shoppen und wir haben uns entschlossen zusammen zu einem Café zu fahren. Es heißt Alaucalia und stand auf meiner Liste von Cafés, zu denen ich gerne hingehen wollte. Es hat bis 10 Uhr auf, weshalb wir auch spät abends noch hinkonnten.

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Die Deko sah süß aus…

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Aber die Smoothies selbst noch viel süßer!

Fast zu schön zum trinken. Wir waren die einzigen dort und die Verkäuferin war total lieb und wir haben uns über Instagram, das Café und noch viel mehr  unterhalten.

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Seit ich in so viele schöne Cafés gehe bekomme ich auch Lust ein Café aufzumachen in dem alles so schön aussieht, dass man unbedingt ein Foto machen will. Nicht einfach nur Kaffee der einfach schwarz ist oder n Smoothie der einfach nur eine Farbe hat. Ich möchte, dass alle kommen, einfach weil es so schön zum angucken ist und weil sie die Fotos auf Facebook, Instagram etc. teilen möchten. Ich habe das Gefühl ich Deutschland haben wir einen Mangel an solchen Cafés.

2. Juli 2017

Und die Cafébesuche gehen weiter!

Heute sind wir wieder in Richtung Harajuku gefahren, weil dort die meisten Cafés auf meiner Liste sind (und man kann auch gut shoppen 😀 )

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Gegessen haben wir in einem typisch japanischen Restaurant mit vielen Lampions.

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Eine Uhr, die Harajuku gut präsentiert. So bunt, wie die Leute und die Mode hier.

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Dann waren wir bei Anywhere Door, worauf ich mich schon lange gefreut hatte.

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Hier gibt es Softeis mit Toppings und Zuckerwatte drumherum. Man sieht das Softeis kaum, aber es ist da!

Man konnte sich die Toppings aussuchen. Ich hatte Erdbeerpopcorn und Himbeerstücke. und Subeen hatte Karamellpopcorn und Schokoladenstücke.

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Hach ja, ich möchte mein eigenes Café T.T

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Und jetzt ruiniere ich den Post nochmal mit einem Bild von Müll. Hier gibt es nämlich keine Mülltonnen, sondern man bringt seinen Müll in Tüten am Abend bevor er abgeholt wird raus. Das hier ist natürlich nicht der Müll von einer Privatperson sondern von einem Restaurant. Da frage ich mich aber schon, wie sie den eine halbe Woche drinnen gelagert haben.

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