Englisch Sommer Camp, Shabu Shabu und neue Schuhe

24. Juli 2017

Heute habe ich mich um 1 Uhr mit meinen Kolleginnen getroffen. Wir sind zusammen im Auto von Saya nach Kiyosato zum Englisch Sommer Camp gefahren.

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Wir waren zu sechst im Auto.

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Die Fahrt hat fast genau zwei Stunden gedauert und es ging durch viel Natur und Berge.

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Ich habe schon lange nicht mehr so viel grün gesehen. Das war ganz ungewohnt.

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Ich habe mir Subeens kleinen Koffer geliehen (den blauen). Vielleicht kaufe ich mir auch einen Koffer in Handgepäckgröße. Die sind ziemlich praktisch und bis jetzt habe ich nur richtige Koffer-Koffer.

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Das Camp lag mitten in einem Wald mit dem nächsten Konbini 4 km entfernt. Das Haus auf dem Bild war das Haupthaus, in dem die Vermieterin uns unsere Handtücher und Bettbezug gegeben hat. Außerdem hat sie uns davor gewarnt, keinen Müll draußen stehen zu lassen, weil sonst Bären kommen und tagsüber soll man kein schwarz tragen, weil es hier Killerbienen gibt, die besonders aggressiv auf schwarz reagieren.

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Wir hatten zu dritt eine Lodge.

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Mit Küche

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Kühlschrank

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Badewanne und Dusche

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Waschbecken

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Zwei Betten

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Ein Sofa. Auf dem Sofa habe ich geschlafen, so dass wir alle drei in einem Raum geschlafen haben. Es gab auch einen Tatamiraum im Erdgeschoss, aber ganz alleine im Erdgeschoss war irgendwie doch etwas gruselig und da wollte dann keine von uns schlafen.

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Das Fenster in der Front ging vom Erdgeschoss bis zum ersten Stock hoch.

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Vom ersten Stock aus konnte man runter auf das Wohnzimmer im Erdgeschoss gucken.

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Und unsere Treppe mit Eingang.

Wir haben erstmal unsere Betten bezogen und sind dann wieder zurück ins Haupthaus gegangen um das “Camp” vorzubereiten (eigentlich wird hier ja gar nicht gecampt…).

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Der erste Stock im Haupthaus hatte alles mögliche, wie Tischtennisplatten, Sauna, Sportgeräte etc. Das brauchten wir aber aller nicht und deshalb musste alles zur Seite geräumt werden.

Dann haben wir drei englischsprachigen Lehrerinnen uns mit den japanischsprachigen Tanzlehrerinnen in einem Restaurant besprochen, wie wir das Camp gestalten wollen. Anfangs hatte keiner so richtig einen Plan, weil vorher gar keine Informationen vermittelt wurden. Die anderen zwei englischen Lehrerinnen sollten das gesamte Camp wohl leiten, was ihnen aber keiner gesagt hatte. Wir dachten, dass die Japanerinnen das Programm leiten. Dem war aber nicht so und dann haben wir uns schnell noch mehr Programm einfallen lassen.

Nach dem Essen sind wir noch kurz zum Konbini gefahren und haben auf dem Weg einen Pfirsichhändler gesehen.

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Die Präfektur Yamanashi ist berühmt für ihre Pfirsiche, also haben wir einige gekauft. Eine Kiste mit 5 Pfirsichen hat ca. 20€ gekostet. Wir haben dann lieber eine Kiste aus dem Hinterraum gekauft, mit Pfirsichen, die ein kleines bisschen beschädigt waren, aber trotzdem essbar. Die hat dann nur 12€ gekostet.

Die Pfirsiche sind zwar teuer, aber dafür schmecken sie auch echt echt super lecker.

25. Juli 2017

Heute morgen was es extrem neblig und angenehm kühl. Um die 22 Grad.

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Die Kinder sind gegen 11 Uhr angekommen, also haben wir die Zeit davor genutzt um Namensschilder zu machen und Bastelsachen vorzubereiten.

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Die Kinder werden in 5 Gruppen eingeteilt: Amerika, England, Brasilien, Deutschland und Australien. Sie können dann bei den meisten Aktivitäten Punkte für ihre Gruppe sammeln und am Ende bekommt die beste Gruppe einen Preis.

Gegen Mittag sind die Kinder dann angekommen. Die meisten sind zwischen 11 und 12 Jahren alt. Sie sind alle auf der gleichen Schule und keine von uns Lehrerinnen kennt sie bis jetzt. Unsere Chefin hat uns erzählt, dass sie seit der ersten Klasse Englisch lernen und deshalb schon total gut sind, aber beim ersten Treffen haben sie nicht so viel verstanden/geantwortet. Vielleicht war das aber auch nur die Aufregung.

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Es gab Curry zum Mittag, was überraschend gut geschmeckt hat.

Wir haben dann ein paar Spiele zum Kennenlernen gespielt, wie zum Beispiel Human Knot oder Ballspiele, bei denen die Kinder auch englische Fragen beantworten mussten. Dann sollten die Kinder überlegen, was sie später einmal werden wollen. Da waren Berufe dabei wie Doktor, Krankenschwester, Radio DJ, Apothekerin etc. Nachdem sie wussten, was sie werden sollten, sollten sie sich drei Adjektive ausdenken, die ihr zukünftiges Ich beschreiben, zum Beispiel powerful, kind, famous, down-to-earth etc.

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Danach kam etwas Entspannung und es war Bastelzeit. Sie sollten sich auf ein Stück schwarze Pappe legen und dann ihren eigenen Schatten bzw. ihr zukunftiges Ich ausschneiden und dekorieren. Das dekorieren geht allerdings morgen noch weiter.

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Danach kam das Programm von den Tanzlehrerinnen. Die wollten, dass die Kinder sich Bewegungen zu ihren Adjektiven ausdenken, also zum Beispiel eine Bewegung, die careful ausdrückt, oder eine, die positive ausdrückt. Das ist den Kindern sehr schwer gefallen und ehrlich gesagt glaube ich, dass es mir auch sehr schwer gefallen wäre als 12-jährige.

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Irgendwann war die Zeit zum Glück (für die Kinder) um und es gab Abendessen. Diesmal Karaage, auch überraschend gut. Die Kinder sprechen jetzt ein kleines bisschen mehr mit uns beim Essen.

Danach haben wir noch eine Abendrunde gemacht bei dir wir nochmal wiederholt haben was wir gemacht haben und dann noch eine Schnitzeljagd, die Isobel und Richard sich ausgedacht haben. Ich glaube das hat den Kindern besonders viel Spaß gemacht.

26. Juli 2017

Gestern war anstrengend und heute war noch länger…

Um 8 Uhr gab es Morgenyoga von den Tanzlehrerinnen.

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Dann haben wir Frühstück gegessen. Es gab Pizzatoast mit… Paprika. Aber wenn man die Paprika abgemacht hat, war es ganz lecker.

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Die Kinder haben ihre Schatten weiter dekoriert und im Anschluss nochmal ihre Adjektive geübt, die sie dann in Sätze verpackt haben. Ungefähr so:

I want to be a doctor. I want to work in America. I want to work when I am 26 years old. I want to be kind, careful and powerful. 

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Und dann gab es auch schon wieder Mittag und danach waren wieder die Tanzlehrerinnen dran.

Sie haben weiter die Bewegungen mit den Kindern geübt und ihnen eine große übergreifende Choreographie beigebracht, in die sie die Bewegungen der Kinder mit eingebaut haben.

Es hat relativ lange gedauert und am Ende waren alle erschöpft.

Wir haben dann Abendbrot gegessen und zum Abend hin Charades (Scharade?) gespielt, was den Kindern viel Spaß gemacht hat.

27. Juli 2017

Heute ist das Camp vorbei.

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Zum Frühstück gab es Hot Dogs.

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Danach haben die Kinder noch einmal ihre fertige Choreo vorgeführt und sind dann gegen Mittag nach Hause gefahren.

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Wir sind auch nachdem wir aufgeräumt haben, gleich Richtung Tokyo gefahren. Unterwegs haben wir aber noch einen Stop bei einem Souvenirladen gemacht, weil in Japan Souvenirs eine Pflicht sind. Sie werden hier Omiyage genannt und wenn man irgendwohin fährt und nichts für seine Freunde oder Kollegen mitbringt, ist das sozusagen ein “Ich hasse dich” an sie. Die meisten Japaner, die ich kenne, mögen diesen Teil der japanischen Kultur nicht. Die meisten haben keine Lust Omiyage zu kaufen und beklagen sich, dass es teuer ist und ihre Urlaubszeit in Anspruch nimmt. Aber es ist nun mal Tradition.

Ich habe aber keine Souvenirs gekauft.

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Dafür habe ich mir selbst ein Eis gekauft.

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In Tokyo angekommen habe ich anhand meiner 2 Liter Wasserflasche gesehen, wie hoch in den Bergen wir eigentlich waren. Sie war ungefähr auf die Größe einer 1 Liter Flasche geschrumpft.

Super viel vom Höhenunterschied habe ich eigentlich nicht mitbekommen. Die Luft war gut. Es hat aber auch jeden Tag geregnet und war natürlich viel kälter.

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Zuhause angekommen habe ich eine Willkommen Zurück Blume von Subeen bekommen 🙂

Und noch später habe ich mich dann noch mit einem Englischschüler getroffen. Busy busy…

28. Juli 2017

Heute habe ich mich morgens mit einem anderen Englischschüler getroffen. Ich verfluche mich jedes Mal selbst wegen meiner Zeitplanung. Ich hätte gerne ausgeschlafen.
Danach bin ich zur Schule gegangen und das wars auch schon für den Tag. Den restlichen Tag habe ich mich ausgeruht.

29. Juli 2017

Zum Mittag sind Subeen und ich heute Toppoki essen gegangen.

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Danach habe ich mich mit einem Schüler in einem Café getroffen und es war diesmal ein richtiges Café-Café, nicht nur Starbucks, wie sonst meistens.

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Ich hatte richtigen Tee mit Blättern.

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Und Kuchen gab es auch, aber das Stück war rieeeeeesig. Nennt sich Mille Crêpes.

Danach wollte ich eigentlich mit Subeen zum größten Feuerwerk in Tokyo gehen, aber irgendwie hatten wir dann doch keine Lust. Wir waren ja gerade erst bei einem und bei diesem sollen so viele Leute sein, dass manche sich schon einen Tag vorher Plätze reservieren.

Stattdessen sind wir shoppen gegangen. 🙂

30. Juli 2017

Heute war ich mit einem Schüler von mir Essen. Wir haben Shabu Shabu gegessen, was ich vorher noch nie gegessen habe.

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Beim Shabu Shabu bekommt man sehr dünngeschnittenes Rindfleisch.

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Es gibt auch Gemüse.

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In der Mitte des Tisches ist eine Herdplatte, auf der ein Topf mit kochendem Wasser steht. Das Rindfleisch hält man ca. 5 Sekunden in das Wasser und dann ist es gar und kann gegessen werden.

Es hat gut geschmeckt und mein Schüler meinte, dass es gesund ist.

Danach wollten Subeen und ich in ein Café in Ebisu gehen, aber es war so voll, dass wir doch in ein anderes gegangen sind.

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Wir haben ein Eis gegessen und wollten dann in ein Katzencafé gehen.

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Unterwegs haben wir aber noch einen kleinen Schuhladen gesehen und Subeen wollte sich sowieso neue Schuhe kaufen. Wir haben dort Adidas-Schuhe für nur ca. 4500 Yen gesehen und da meine Adidas-Schuhe gerade kaputt gegangen sind und Subeen neue Schuhe haben wollte, haben wir sie uns beide gekauft. Gut, dass ich gerade davor Geld von meinem Schüler bekommen hatte.. ^^

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Danach gings weiter ins Katzencafé. Wir waren zum ersten Mal in diesem Café. Es heißt Nyafe. Nyan ist das japanische “Miau”.

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Wir haben uns für 100 Yen Katzenfutter gekauft und die Katzen haben uns geliebt. Oder das Futter…

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Und eine Katze hat Subeen wieder mit ihrem Schwanz gehauen, worüber sie sich immer ganz besonders freut 😀

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Danach sind wir noch kurz zum Karaoke gegangen und haben da nochmal Eis gegessen und dann gings wieder nach Hause.

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