Fehlendes Fahrkartengeld, ausländisches Haribo und Subeens Familienbesuch

11. September 2017

Heute musste ich wieder im Kindergarten arbeiten. Auf dem Weg dahin ist mir aufgefallen, dass meine Suica-Karte nicht mehr genug Geld drauf hatte um zu meiner Arbeit zu kommen. Eigentlich kein Problem, weil man die Karte einfach vor den Ticketschranken aufladen kann. Allerdings ist mir dann auch noch aufgefallen, dass ich mein Portemonnaie vergessen habe. Zu dem Zeitpunkt war ich schon in der Bahn, ohne Geld und ohne Guthaben auf meiner Bahnkarte.
Als ich an meiner Station angekommen war blieb mir also nichts anderes übrig als zu den Bahnangestellten zu gehen und ihnen die Situation zu erklären.
Die Frau mit der ich gesprochen habe hat mich gefragt ob ich eine ec-Karte habe – habe ich, aber auch in dem Portemonnaie, das ich vergessen habe – und hat mir dann ein Ticket ausgestellt mit dem ich erstmal aus dem Bahnhof raus komme und dann noch eins, mit dem ich dann später zurück nach Shibuya fahren konnte.

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Sie haben jeweils einen Wert von 2€ und ich kann sie später an irgendeiner Station dieser Linie bezahlen. Ich habe es dann später auch gemacht, dass ich mit der Bahn bis Shibuya gefahren bin, allerdings war ich dann ja noch nicht Zuhause. Da die Bahn aber nur bis Shibuya gefahren ist, konnte mir die Frau kein Ticket bis nach Hause geben, weil das eine andere Bahngesellschaft ist. Ich hätte dann also wieder zu den Bahnangestellten gehen müssen, aber darauf hatte ich keine Lust und ich hab mich entschlossen zu Fuß nach Hause zu gehen. Es waren ca. 10km. Unterwegs habe ich viel telefoniert, mit meinen Eltern, Subeen, Freunden etc. Nach 5-6km konnte ich dann aber doch nicht mehr und habe aufgegeben. Ich hab mir dann ein Taxi genommen und Subeen hat mir mein Portemonnaie runtergebracht damit ich bezahlen konnte. Und danach war ich fertig und hab geschlafen.

12. September 2017

Heute habe ich mich Mittags mit einem Schüler getroffen.

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Das ist Subeens Nintendo 3DS mit allem drum und dran und ihr Handy. Die Figur darauf heißt Danboard bzw. auf Japanisch einfach nur Danbo und ist im Grunde nur ein Pappkarton mit einem Gesicht. Subeen mag ihn aber gerne und hat deshalb ihre ganzen elektronischen Geräte im Danboard-Design.

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Am Abend sind wir zu einem Friseur gegangen und auf dem Weg sind wir bei einem kleinen Schrein vorbeigelaufen, bei dem immer die Katzen aus der Gegend gefüttert werden. Das heißt, dass man da immer viele Katzen rumlaufen sieht. Unter dem Auto sieht man auch die kleinen Futterschüsseln.

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Subeen hat sich beim Friseur die Haare schneiden lassen.

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Ich habe nur ein Treatment machen lassen.

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Finished product.

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Wir sind dann noch weiter nach Shinjuku gefahren und waren bei Donki. Da gibt es ja immer viel Haribo und normalerweise steht da auch, dass Haribo aus Deutschland kommt. Dieses Mal war aber etwas anders… IMG_6364

Auf dem ersten Haribo-Schild stand Ungarn…

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Auf dem nächsten Österreich…

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Und selbst Trolli kommt jetzt nicht mehr aus Deutschland sondern aus Spanien.

Sie schreiben also wahrscheinlich nur die Länder auf, aus denen sie es importiert haben, nicht die Länder, aus denen es eigentlich kommt 😥 Da hat mein Herz etwas geblutet…

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Wir sind dann noch kurz in ein Gamecenter gegangen und haben Basketball gespielt und wie Loser neben dem Typen neben uns ausgesehen. Der hat einen Korb nach dem anderen geworfen, wie eine Maschine, selbst wenn der Korb sich bewegt hat und im Kreis gefahren ist und wir waren froh, wenn wir mal einen getroffen haben mit unbewegtem Korb.

13. September 2017

Heute habe ich mich nur mit einem Freund getroffen und ansonsten nicht viel gemacht.

14. September 2017

Heute habe ich mich morgens mit meinem Schüler Noriaki getroffen. Wir treffen uns immer um 10 Uhr, so dass ich dann meistens um 11:30 Uhr wieder in Akihabara ankomme und dann einfach bis 12 Uhr warte und mit Subeen Mittag esse. So haben wir es heute dann auch gemacht.

Heute ist eine Werbung veröffentlicht worden, bei der ich mitgemacht habe. In diesem Post schreibe ich darüber.

15. September 2017

Heute habe ich wieder in dem Kindergarten gearbeitet und ich sollte noch eine Löwenmähne wie neulich basteln und Hundeohren. Die Löwenmähne war einfach, aber bei den Hundeohren war ich mir nicht sicher wie ich das angehen sollte.

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Sie sind dann so geworden und meine Chefin hat mich gelobt, wie kreativ ich doch bin ^^

Am Abend sind Subeens Mutter und ihre Cousine in Tokyo angekommen. Sie sind nur übers Wochenende da und genau für dieses Wochenende ist ein Taifun vorhergesagt. Mal sehen wie das wird…
Die Mutter hat eine Menge mitgebracht, vor allem koreanisches Essen. Kimchi, Gyoza, Bananenchips, noch mehr Kimchi und so weiter. Der Kühlschrank ist jetzt voll.

16. September 2017

Heute morgen bin ich zur Schule gegangen, weil ich am Dienstag nicht da war, weil ich das Thema schon kannte.

Subeen, ihre Mutter und die Cousine waren in der Zeit schon in der ganzen Stadt unterwegs und ich bin dann mittags dazugestoßen.

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Die Cousine wollte unbedingt Tonkatsu essen, darum sind wir Tonkatsu essen gegangen.

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Subeens Mutter in der Bahn auf dem Weg nach Shibuya, wo ich mich mit einem Schüler treffen musste. Die anderen waren in der Zwischenzeit shoppen und sind dann schon mal nach Shin-Okubo vorgefahren, das koreanische Viertel in Tokyo.

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Da bin ich dann wieder dazu gekommen und wir haben zusammen koreanisches Chicken gegessen, in einem Laden in dem Subeen und ich auch schon häufiger mal waren.

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Auf dem Rückweg waren wir alle kaputt, vor allem aber Subeen, ihre Mutter und ihre Cousine, weil die den ganzen Tag rumgelaufen sind. Auf dem Bild sieht man Subeen und ihre Mutter.

17. September 2017

Heute wollten wir alle zusammen in ein Aquarium in Shinagawa gehen, in dem Subeen und ich im Februar schon einmal waren. Die Cousine muss in ihrer Schule nämlich Eintrittskarten von etwas vorzeigen, wo man was “lernen kann”, damit sie ihr auch wirklich glauben, dass sie “Bildungsurlaub” gemacht hat und Karten vom Aquarium zählen wohl auch.

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Auf dem Weg zum Aquarium mussten wir in Shinagawa umsteigen und obwohl ich hier schon so oft stand, habe ich jetzt erst die ganzen Farben auf dem Boden verstanden. An dieser Plattform fahren nämlich 3 verschiedene Bahnen und je nachdem wo man einsteigen will, stellt man sich auf einer anderen Farbe an. Genial. IMG_6430

Subeen im Aquarium, wo es eine coole Treppe mit vielen Spiegeln gab.

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Ein paar Eindrücke aus dem Aquarium

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Die Cousine, Subeen und ich

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Und Subeens Mama, ihre Cousine, Subeen und ich. Und mein Gesicht sieht sehr verzerrt vom Filter aus.

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Wir waren dann italienisch essen und sind weiter nach Odaiba gefahren, wo die Cousine das berühmte Riesenrad sehen wollte. In Odaiba war zufällig auch gerade eins der größten Festivals in Japan und wir haben viele gesehen, die sich im Partnerlook oder sonst irgendwie besonders angezogen haben.

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Eigentlich ist ja ein Taifun vorausgesagt, aber ich glaube der ist schon vorbei gezogen und wir haben nur ein klein bisschen Regen abbekommen. Nichts, was ich nicht von Zuhause gewöhnt wäre. Also wird das Festival wohl trotzdem gut werden.

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