Sri Lanka Tage 1 & 2

1. Februar 2018

Wir sind mit Emirates über Dubai nach Colombo geflogen.

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Hier ein Vorherbild von uns.

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Der erste Blick auf Colombo.

In Colombo hat uns ein sehr freundlichster Grenzbeamter begrüßt. Er hat die ganze Zeit gelächelt und uns gefragt ob wie die Stempel im Reisepass mögen. Ja, mögen wir! Bis jetzt sind die Menschen an der Immigration meiner Erfahrung nach immer eher ernst, einschüchternd oder desinteressiert gewesen. Also schon mal ein guter Start!

Wir haben unsere Koffer bekommen, was erstmal fast unmöglich erschien, weil so viele Menschen vor dem Band gewartet haben, aber es ging dann doch und mir hat auch einer geholfen die Koffer vom Band zu kriegen.

Als wir raus gekommen sind, haben wir Janin auch gleich gefunden. Janin ist die Freundin von Jannes Bruder Steffen. Steffen konnte uns leider nicht abholen kommen, weil er noch seine letzte Kitestunde mit einem Kind hatte und das lässt sich wohl schwer verschieben. Wir haben also erstmal Geld getauscht, ich habe einige Tausend Rupien bekommen, und dann sind wir mit unserem Fahrer in Richtung Kalpitiya gefahren. Wir sind mit einem weißen Bus gefahren, der im Vergleich zu den Flugzeugsitzen echt bequem war. Janne und ich haben es dann auch geschafft während der Fahrt ein bisschen zu schlafen.

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Janin und Janne im Auto. Erst sind wir durch Colombo gefahren und meine ersten Eindrücke, die ich aus dem Auto heraus hatte waren, dass es sehr viele Rollerfahrer gibt und dass die tatsächlich alle einen Helm tragen, dass es viele Tuk-tuks gibt, dass die Straßen (fast) alle befestigt sind und auch ziemlich gut aussehen, und dass die Fahrweise nicht so schlimm ist wie ich erwartet hatte. Gerd meinte später zwar, dass er es schlimm fand, aber ich habe mir schlimmeres vorgestellt. Die meisten Autos fahren immerhin in ihrer Linie. Bei einigen Überholmanövern ist mit ganz komisch geworden, aber ich hatte nie Angst um mein Leben und das ist ja schon mal ein gutes Zeichen.

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Unterwegs

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Ein typisches Bild, das man sieht, wenn man aus dem Autofenster guckt. Wir haben in Villa Setha Wadi gewohnt. Dort angekommen haben wir unser Gepäck abgelegt und dann kam Steffen auch bald und hat uns mit Mückenkram und Wissen beliefert. In Sri Lanka benutzen sie zwar eigentlich andere Stecker als in Deutschland, wenn man sie aber ausmacht, dann einen Kugelschreiber in ein Loch steckt um es zu erden, dann kann man auch die normalen Stecker reinstecken. Sieht sehr gruselig aus und geht gegen alles was ich gelernt habe, aber es funktioniert. Ich lasse das trotzdem lieber Steffen machen 🙂 Oder Janne. Das Haus war ein großes Zimmer mit einem großen Bett in der Mitte.

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Die Wände zu der Toilette und der Dusche waren nicht bis zur Decke hochgezogen.

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Die königlich beleuchtete Toilette

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Und nochmal

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Und auch die Dusche

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Das Waschbecken, das an der Rückseite der Wand befestigt ist, an der das Bett steht.

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Die nicht ganz hochgezogene Wand zum “Badezimmer” Neben dem Gelände von unseren Häuschen ist auch gleich das Gelände von Steffens und Janins Kiteschule. Steffen ist mit einem Tuk-Tuk gekommen und wir sind dann damit (sehr gequetscht) rüber gefahren und haben dort zu Abend gegessen.

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Steffen und Janne

In der Schule wird ihnen anscheinend jeden Tag Frühstück, Mittag und Abendessen gemacht und Steffen und Janine hatten uns etwas vom Abendessen aufgehoben.

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Es war so etwas ähnliches wie Hühnchendöner ohne Brot würde ich sagen, bin mir aber nicht sicher. Es war aber wirklich sehr lecker. Im Flugzeug hatte ich schon Angst, dass es schwierig hier für mich wird, weil ich Indisch auch nicht sooo gerne mag, aber das Essen war Sri Lankisch und sehr gut. Mal sehen was noch kommt.

Es gibt in der Schule auch eine Bar, die oben auf einem Haus ist und sehr cool aussieht. Die Menschen da sind so cool, dass ich mich wahrscheinlich nicht trauen würde mich dazu zu setzen und die Barkeeper machen Witze, die ich nicht verstehe, aber da ich nicht die einzige war die sie nicht verstanden habe, schiebe ich das mal auf die Barkeeper und nicht auf mich. Nett sind aber alle.

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Steffen hatte auch Luke, deren Hund, mitgebracht, aber es scheint ihm im Moment nicht so gut zu gehen. Er hat es kaum geschafft den Kopf zu heben und morgen wollen sie wohl mal zum Tierarzt.

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Steffen und Janins Hütte

Abends habe ich noch geduscht und das Wasser hier ist sehr salzig. Ich weiß nicht, ob es direkt aus dem Meer kommt, aber sich die Zähne damit zu putzen war…. ungewohnt.

2. Februar 2018

Heute Morgen haben wir auch endlich alles im Hellen gesehen.

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Der Blick von unserer Haustür

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Ein Streuner, der aber ganz freundlich und nicht aufdringlich ist. Wir haben ihn Sandy genannt. Er hört auch auf seinen Namen, wenn man ihn ruft.

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Wir sind vor dem Frühstück schon kurz in den Pool gegangen, der auch salzig ist. Man hat vom Pool aus einen schönen Blick auf die Lagune. Das Wasser ist auch nicht so warm wie wir gedacht haben, sondern erfrischend kühl.

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Vor unseren Häusern ist auch eine kleine Hütte im Wasser. In der Hütte sind ein paar Liegestühle und sogar Steckdosen. Man könnte da also wohl auch arbeiten, wenn das WLAN bis dort hin reichen würde. Leider ist das WLAN von Setha Wadi nicht so gut und reicht nicht mal vom Haupthaus bis zu unserem Häuschen. Wir müssen deshalb immer Simkarten von Steffen benutzen.

Der hat uns dann auch mit dem Tuktuk zum Frühstücken abgeholt.

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Es gab frisches Obst und man konnte sich auch Omelettes oder ähnliches mit Eiern zubereiten lassen, aber Eier mag ich ja nicht, deshalb hab ich das nicht genommen.

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Der Frühstücksraum inklusive Gerd

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Mein Frühstück: Wassermelone, Ananas, Weißbrot mit Butter und Salz und ein Pancake mit Sirup

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Wir sind dann auch noch ans Wasser der Lagune gegangen

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Wir waren auch wieder an der Bar, die diesmal nicht mehr ganz so einschüchternd war. Man kann da frische Säfte bestellen und das haben wir auch gemacht. Lecker! Ich hatte Ananassaft und Janne hatte Papayasaft.

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Hier sind die Beine von jemandem der schon lange in der Sonne ist (Janin) und jemandem der gerade erst angekommen ist (Gerd)

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Das ist das “Camp” von den Kitelehrern

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Familie Kagerah vor dem neuen Heim des Sohnemanns

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Und das Töchterlein vor ihrem neuen Schlitten

Zurück an unseren Häuschen sind Janne und ich wieder an den Pool gegangen und wurden dann auch von dem Besitzer begrüßt. Wenig später kamen zwei Männer mit einer Leiter und haben von den Palmen neben dem Pool ein paar Kokosnüsse gepflückt.

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Die haben sie uns dann aufgeschnitten und wir konnten sie trinken.

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Zum Mittagessen zurück ist Janne diesmal mit dem Tuktuk gefahren.

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Es gab Gemüse, Fleisch und Reis zum Mittag. Was genau das alles war, weiß ich aber nicht. Hat aber gut geschmeckt. Es gibt auch immer frische Papayas, aber die mag ich nicht sooo sehr.

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Steffen hat uns die Aloe Pflanze gezeigt, die neben dem Frühstücksraum wächst. Man kann sich einfach ein Blatt abreißen und das Gel auf Sonnenbrände etc. streichen.

Eigentlich wollten wir heute mit einem Boot zur anderen Seite der Lagunefahren und haben uns in der Wartezeit aufs Boot noch frische Säfte bestellt.

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Leider kam das Boot schneller als die Säfte und es ist dann ohne uns wieder weggefahren. Also haben wir beschlossen heute doch einfach hier zu bleiben und wieder zurück zum Pool zu fahren. Diesmal bin ich mit dem Tuktuk gefahren und es hat auch erstaunlich gut geklappt. Wir sind wider Erwarten nicht umgekippt und es ist auch niemand gestorben.

 

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Wir haben uns den Sonnenuntergang von der Hütte im Wasser vor unserem Haus angeguckt. Der Sonnenuntergang war schon schön, aber der Sternenhimmel, der darauf folgte war noch viel schöner. Ich habe den Japanern in Tokyo immer davon erzählt wie viele Sterne man in Hamburg sehen kann, in Tokyo sieht man ja keine, aber auch Hamburg kann mit dem Sternenhimmel hier in Sri Lanka nicht mithalten. Leider kann man davon so schlecht Fotos machen ohne eine geeignete Kamera… Deswegen müsst ihr mir jetzt einfach so glauben.

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Wir sind Abendbrot essen gegangen, was es hier immer relativ spät gibt.

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Zum Abendessen gibt es hier auch immer Nachtisch ❤

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Wir haben nach dem Essen noch ein Brettspiel gespielt. Es heißt Dog Royal und ist so ähnlich wie Mensch-ärgere-dich-nicht, wird aber ohne Würfel sondern mit Karten und in Teams gespielt. Gundulas Team hat gewonnen und das war nicht mein Team 😦 Aber es ist okay, ich gewinne dann halt nächstes Mal.

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