Sri Lanka Tage 5 & 6

5. Februar 2018

Wir sind heute ganz früh um 5.30 Uhr aufgestanden um zur Safari zu fahren. Wir sind als erstes morgens zum Kitecamp gefahren, wo schon unser Bootsfahrer auf uns gewartet hat. Wir sind mit dem Boot zum Safaribereich gefahren, weil es mit dem Tuktuk oder dem Auto viel länger gedauert hätte. Ich hatte leider morgens meine Kontaktlinsen vergessen reinzumachen, deswegen mussten wir kurz zu unserem Steg fahren und ich bin dann schnell reingelaufen und habe sie geholt. Nicht dass ich nachher nichts auf der Safari erkennen kann. Gut, dass unsere Häuser auch einen Steg haben. Als ich dann wieder im Boot war sind wir weiter gefahren.

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Unterwegs ist mir aufgefallen, wie weiß meine Beine im Vergleich zu den anderen sind.

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Wir haben unterwegs den Sonnenaufgang sehen können 🙂 Das auf dem Bild ist Janin, die vorne auf dem Boot saß, obwohl wir echt schnell gefahren sind. Nach ca. einer halben Stunde Fahrt übers Meer sind wir irgendwann wieder in bewohntere Bereiche gekommen, bei denen man wieder Land gesehen hat.

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Hier eine “Garage” von den Fischern. Als wir dann an unserem Ziel angekommen sind hat schon unser Safariauto auf uns gewartet.

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Erstmal wurden wir aber von ein paar Kühen begrüßt.

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Vorne im Auto drinnen saßen der Fahrer und unser Bootsfahrer. Oben saßen wir 😀

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So ungefähr war mein Blick nach vorne raus.

Wir mussten erst nochmal wieder ca. eine halbe Stunde mit dem Auto bis zum Nationalpark fahren. Da oben alles offen war und es noch so früh morgens war, ist es ganz schön kalt geworden.

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Kurz vor dem Nationalpark gab es diese Straße, die über/durch einen Fluss geführt hat (?) Jedenfalls ist das Wasser einfach über die Straße gelaufen und es sah total cool aus.

Direkt dahinter hat unser Guide den Eintritt für uns und ihn bezahlt und wir konnten einfach in den Park reinfahren. Es gibt wohl sogar auch einen normalen Linienbus, der durch den Park fährt, aber der fährt natürlich nicht die Routen ab, auf denen man dann auch die Tiere sieht.

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Unterwegs hat Janne das erste Tier gesehen: Einen Pfau oben auf einem Baum.

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Bevor es in den richtigen Dschungel ging, haben wir an einer Mariastatue gehalten, bei der unser Fahrer und unser Bootsfahrer sich bekreuzigt haben.

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Dann haben wir schon das nächste Tier gesehen und zwar ein Ceylonhuhn, bzw. Hahn. Die sind hier auch auf dem Geld abgebildet.

Ich werde hier ab und zu kurze Videos einfügen. Sie sind jeweils nur ein paar Sekunden lang. Für die, die keine Lust haben alle Videos einzeln anzugucken, habe ich am Ende die Videos in einem langen Video zusammengeschnitten. Nichts aufregendes, nur die einzelnen Clips aneinander gehängt.

Uns wurde gesagt, dass die meisten Tiere am besten morgens zu sehen sind, weil sie mittags in den dichteren Dschungel gehen um sich vor der Hitze zu schützen. Wir sind erstmal eine ganze Weile durch Gebüsch gefahren, von wo man aus noch nicht so viel sehen konnte, bis auf viele Termitenhügel und ab und zu ein Huhn. Wir sind auch sehr schnell gefahren und es wurde wieder ganz schön kalt.

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Ein Termitenhügel

Als wir dann aus dem Gebüsch rausgekommen sind, haben wir erstmal gar keine Tiere gesehen. Nachdem wir ein bisschen länger geguckt haben, haben wir dann aber doch irgendwann Rehe entdeckt.

Scheint als hätten sie sich nicht sehr von uns gestört gefühlt.

Auch einen Pfau haben wir noch einmal aus der Nähe gesehen.

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Und später nochmal ein paar Rehe

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Später haben wir noch ein Wildschwein gesehen, das ganz lange Beine hatte. Ich weiß nicht, ob es längere Beine hatte als die deutschen oder ob ich einfach lange keine Wildschweine mehr gesehen habe, aber ich habe es fast nicht als Wildschwein erkannt aufgrund der langen Beine. Leider konnte es aber auch ziemlich schnell laufen und deshalb habe ich kein Foto von ihm machen können.

Wir sind dann noch weiter durchs Gebüsch gefahren und immer wenn wir ein anderes Safariauto gesehen haben, haben die Fahrer kurz miteinander gesprochen und Tipps gegeben, wo es etwas zu sehen gibt. Ein Fahrer hat auf die Frage ob er etwas gesehen hat nur mit dem Kopf geschüttelt und wir waren gerade schon dabei enttäuscht zu sein, als uns gesagt wurde, dass er gesagt hat, er hätte einen kleinen Elefanten gesehen. Anscheinend ist Kopfschütteln hier so etwas wie ja.

Wir sind dann natürlich gleich in die Richtung des Elefanten gefahren und haben ihn dann auch gefunden. Er stand mitten im Gras und hat im Wasser gespielt.

Ich glaube et hat im Wasser das Gras gewaschen, bevor er es gegessen hat. Ich habe noch viel mehr Videos gemacht, die alle in dem Zusammenschnitt am Ende sind. Für mich sah der Elefant gar nicht so klein aus, aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich vorher noch nie einen Elefanten gesehen habe. Es war auf jeden Fall total cool so ein Tier in seinem natürlichen Lebensraum zu sehen und nicht im Zoo. Er hatte auch gar keine Angst vor uns, selbst als unser Fahrer einmal aus Versehen gehupt hat.

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Nachdem wir eine Menge Fotos und Videos gemacht haben, sind wir dann weiter gefahren, auch wenn ich mir den Elefanten noch viel länger hätte angucken können.

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Wir haben dann auch noch einige Leguane gesehen. Einige auf Bäumen und andere die einfach auf einer Wiese saßen und sich in der Sonne aufgewärmt haben.

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Vielleicht ist es auch ein Bengalenwaran

Wir sind unterwegs an einen See gekommen, der wohl früher Süßwasser hatte und jetzt ist er mit dem Meerwasser verbunden und salzig geworden.

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Deshalb sind die Bäume um den See rum alle weiß und abgestorben.

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Wir haben dann irgendwann einen kurzen Zwischenstopp gemacht, an dem wir aussteigen konnten.

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Da war dann wieder alles sehr grün und schön. Uns wurde gesagt, dass wir unsere Taschen nicht in den Autos lassen sollen, weil die sonst von Affen geklaut werden könnten. Wir haben aber leider gar keine Affen gesehen.

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Gundula hat ein Foto von Janne und mir gemacht

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Und hier ist das Behind the Scenes Foto

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Und Janin hat dieses Foto von uns gemacht, was aussieht wie das Cover einer 90er-Jahre-Band

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Und ein interessanter Baum bzw. Wurzeln (?)

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Wir haben uns dann wieder auf den Rückweg gemacht und haben noch einen Adler und ein paar Rehe gesehen.

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Als wir schon gar nicht mehr mit weiteren Tieren gerechnet hatten, haben wir doch noch eine Elefantenherde gesehen. Es waren 7 Elefanten, die aber leider so weit weg waren, dass ich kein Foto machen konnte, auf dem man sie hätte erkennen können.

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Versucht habe ich es aber trotzdem.

Der Fahrer hat uns dann gefragt, ob wir noch zu der Kirche wollen. Kirche? Hier? Ja! Mitten im Dschungel steht eine Kirche.

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Da konnten wir auch aussteigen und sie uns angucken.

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Es waren sogar auch echt Leute da, die gebetet haben.

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Die Kirche von vorne, aber eigentlich konnte man sie gar nicht von da sehen, weil da so viel Gestrüpp gewachsen ist. Wir sind von der Seite in die Kirche gegangen.

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So sieht das ganze von oben aus. So gepflegt war es nicht, als wir da waren, aber wenn ich mich richtig erinnere meinte der Fahrer, dass da jedes Jahr im Oktober bis zu 80.000 Menschen hier hinkommen und im Kreis gehen.

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Ganz zum Schluss haben wir noch ein Krokodil gesehen. Es ist gut getarnt, ich hoffe man kann es erkennen. Es ist genau in der Mitte vom Foto.

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Wir haben es erst auch gar nicht gesehen, der Fahrer musste uns erst drauf hinweisen.

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Wir sind dann wieder in Richtung unseres Bootes gefahren und wurden von einer freundlichen Ziege begrüßt, die sich auf einem Boot gesonnt hat.

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Ich wollte ein Foto von ihr machen, aber sie war schüchtern und ist aufgestanden als ich näher gekommen bin.

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Hat dann aber nochmal gepost bevor sie von Boot gesprungen ist. Danke! Wir sind dann mit unserem Boot wieder zurück gefahren und haben dann gleich Mittag gegessen. Wir sind so früh losgefahren, dass es sich angefühlt hat, als wäre der Tag schon fast vorbei. Dabei war es erst 12 Uhr.

Hier ist der Zusammenschnitt von allen Videos, die ich auf der Safari gemacht habe.

Den restlichen Tag haben wir im Pool verbracht. Wir hatten ja eine Papaya in der Stadt gekauft und wollten sie essen. Allerdings war irgendwie ein Loch drin, also entweder haben Vögel sie angepickt oder sie ist explodiert? Wir haben aber trotzdem die andere Seite noch gegessen und ich fand sie richtig lecker, obwohl ich Papaya ansonsten nur so mittelmäßig finde.

Am Abend haben wir wieder Dog Royal gespielt und mein Team hat, wie immer, nicht gewonnen.

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Wir waren dann noch kurz in der Bar und haben uns den Sonnenuntergang angeguckt.

6. Februar 2018

Heute haben wir uns Stand Up Paddle Boards geliehen und sind auf die andere Seite der Lagune gefahren. Gerd und Gundula sind im Kanu gefahren. Ich fand es wirklich echt richtig anstrengend und ungefähr bei der Hälfte dachte ich, ich schaffe es nicht mehr auf die andere Seite. Irgendwie hats dann aber doch noch geklappt. Auf einem Stand Up Paddle Board ist man der Sonne aber auch sehr ausgesetzt und ich glaube, ich habe mich etwas verbrannt.

Wir sind auf der anderen Seite der Lagune wieder zum Meer gegangen und dachten, dass es wieder ordentlich Wellen gibt, aber heute war das Wasser überraschender Weise ganz still. Das war auch schön, weil wir so richtig reingehen konnten und uns nicht so viele Gedanken um die Strömung machen mussten. Es gibt aber einen Absatz und es wird ziemlich plötzlich ziemlich tief. Wir hatten uns schon eine Taktik überlegt, wie wir Gerd helfen die Stufe wieder hoch zu kommen, aber als er dann raus wollte, kam genau in dem Moment eine große Welle und hat ihn einfach die Stufe hoch gehoben, als wäre er eine Disney Prinzessin 😀

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Janne hat Luke ein GPS-Halsband mitgebracht, damit Steffen und Janin jetzt immer wissen, wo er ist und sie haben es in den letzten Tagen mal ausprobiert. Sieht aus als wäre Luke ein Satanist…

Janne ist am Nachmittag Kiten gegangen, aber ich habe mal eine Pause gemacht, einerseits weil ich schon so verbrannt vom SUP fahren bin und weil ich noch traumatisiert von meiner letzten Nahtoderfahrung beim Kiten bin.

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Als wir auf das Abendessen gewartet haben, saß ich auf dem Bett und Janne hatte gerade die Tür aufgemacht. Ich habe gesehen, dass irgendein großes Tier ins Zimmer geflogen ist. Da ich ja unter dem Fliegennetz war, habe ich mir erstmal nicht so große Sorgen gemacht. Es ist direkt auf das Bett zugeflogen und dann auf dem Netz gelandet. Dann ist es an dem Netz hochgekrabbelt unter eine andere Netzschicht und ich dachte, jetzt verfängt es sich, aber ich habe falsch gedacht. Das Vieh hat einen Durchgang ins Bett gefunden. Es ist so zielstrebig zum Bett, durch einen kleinen Schlitz und ins Bett reingeflogen, das war schon komisch. Wir haben dann panisch Gerd gerufen und er hat es mit Insektengift eingesprüht und für uns entsorgt. Die Hornisse war in echt noch viel größer als sie auf dem Bild aussieht. Was für ein Schock…

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Dafür ist aber auch noch was gutes passiert und zwar habe ich eeeendlich einen Esel bei uns gesehen. Leider war es schon dunkel und ohne Blitz konnte man überhaupt nichts sehen, aber immer wenn ich den Blitz angemacht habe sind die Bilder verschwommen. Ich zeige sie trotzdem, weil es mich so glücklich gemacht hat.

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Er war ein niedlicher. Er hat versucht sich vor mir zu verstecken und hat einfach seinen Kopf in ein Gebüsch gesteckt und dachte ich sehe ihn nicht mehr ❤

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Zum Abendessen gab es Nudeln mit viiiiiiiel Käse ❤

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